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Gerald Weinkopf

Gerald Weinkopf wurde am Dienstag, 29. Dezember 1925 in Mährisch Ostrau geboren. Er starb am Montag, 30. November 1992 in .

Kurzlebenslauf

  • 1939 - komponierte er schon Blasmusik für seine Heimatkapelle 
  • 1947 - Gründung seiner eigenen Tanzkapelle
  •  1947 - Überwiegende Tätigkeiten als Jazzmusiker in verschiednene Bands und Clubs
  • 1956 - von hier an war Weinkopf als Arrangeur und Texter für Moschs "Egerländer Musikanten" tätig 
  • 1962 - Hauptberuflicher Musikreferent beim Süddeutschen Rundfunk

Weitere Informationen zu Gerald Weinkopf

Gerald Weinkopf spielte als Jugendlicher schon Akkordeon, machte sich später jedoch mit vielen Blasinstrumenten, Tenorhorn, Tuba, Saxophon, Querflöte vertraut. Auch an die Geige und Bratsche vagte er sich heran. 

Während des Zweiten Weltkrieges gründete Weinkopf seine erste Tanzkapelle, bei der er zuerst Altsaxophon, später auch Tenorsaxophon spielte. Nach dem Krieg war er selbst viel als Jazzmusiker unterwegs und spielte viel in amerikanischen Clubs. 
Erwin Lehn engagierte ihn 1954 als Tenorsaxophonist für sein Südfunk-Tanzorchester bei dem er bis 1962 blieb. Weinkopf wurde zunehmend bekannter und spielte bei einem Sextett von Horst Jankowski mit. 1958 spielte er bei der Band von John Lewis und 1959 mit Wolfgang Lauth bei dem Spielfilm "Praeludium in Jazz".

In vielen Umfragen von Fachzeitschriften wurde belegt, dass Gerald "Gerry" Weinkopf gerade in den 60er Jahren zu einem der besten Jazzmusikern gehörte und ebenfalls sehr gute Jazz-Arrangements schriebe. 

Seine Zuneigung zur Blasmusik, die bereits schon mit 14 Jahren begann, blieb der Öffentlichkeit lange vorenthalten. Bereits in seinem 14. Lebensjahr schrieb er Blasmusik für seine Heimatkapelle. So kam es dazu, dass er plötzlich ein Arrangement für Ernst Mosch und seine neu gegründeten "Egerländer Musikanten" schrieb. Aus der Begeisterung Moschs und den Ereignissen wurde aus dem einmaligen Arrangement Weinkopfs eine Lebensaufgabe. Weinkopf war von 1956 bis zu seinem Tod für Mosch als Arrangeur und Texter tätig. So war er einer der wichtigsten Personen der Egerländer Blasmusik in dieser Zeit und prägte den Klang dieser sehr stark. 

Weinkopf war auchunter dem Pseudonym "Bruno Zwinger" tätig, unter dem er einige Texte schrieb. Beispielsweise für die Titel "Bis bald auf Wiedersehen", "Sterne der Heimat" und "Wir sind die Kinder von der Eger". 

Ab 1962 war Weinkopf hauptberuflich als Muiskreferent bei dem Süddeutschen Rundfunk tätig. Hier hat er zahlreiche klassische Fernsehmusiksendungen zu verantworten, unter anderem Kirchenkonzerte, Konzerte mit Maurice André.

1992 starb Weinkopf im Alter von 66 Jahren, jedoch gilt er heute als einer der wichtigsten Personen in der Gründerzeit der "Egerländer Musikanten" um Ernst Mosch herum. 

 

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